| Online-Lexikon der Biologie | |
| Hinweise | |
| In diesem Lexikon wird die korrekte Betonung der biologischen Taxa und Fachbegriffe durch einen Strich unter dem betonten Vokal (z. B. Erica) gekennzeichnet. Die Akzentuierung der Taxa aus Botanik, Mykologie, Zoologie und Mikrobiologie folgt dabei sprachwissenschaftlichen Grundsätzen und gewinnt somit auch normativen Charakter. Denn sobald ein Name als Taxon in diese Zweige der Naturwissenschaft eingebracht wird, unterwirft er sich nach internationaler Konvention den Regeln der lateinischen Sprache, die auch für das Neulatein als supranationales Kommunikationsmittel bis in unsere Zeit hinein gültig sind. Die Betonung solcher Taxa richtet sich daher nach dem für das Latein gültigen Dreisilbengesetz. Dieses besagt, daß die vorletzte Silbe betont wird, wenn sie lang ist (einen langen Vokal oder Diphthong enthält oder bei Silbentrennung auf einen Konsonanten endet); wenn sie aber kurz ist (also auf einen Kurzvokal endet), so rückt der Akzent auf die drittletzte Silbe. Gegenüber tradierten Gewohnheiten ist also z.B. korrekt zu betonen: Australopi-the-cus (das e der vorletzten Silbe ist lang wegen griech. Eta, h) Archaeo-pte-ryx (das e der vorletzten Silbe ist kurz wegen griech. Epsilon, e), Astera-ce-ae (das e der vorletzten Silbe ist kurz), Cle-ma-tis (das a der vorletzten Silbe ist kurz), E-ri-ca, Li-bi-do, Va-gi-na (das i der vorletzten Silbe ist jeweils lang). Bei einigen fremdsprachigen Wörtern (vor allem Eigennamen, die nicht in gängigen Fremdwörterlexika zu finden sind) ist die Aussprache in vereinfachter Umschreibung in eckigen Klammern angezeigt. Dabei bedeuten hochgestellte Buchstaben, daß der Laut nur leicht angeschlagen wird. Überschlängelte Buchstaben (,,+,),() sind nasal, ß ist scharf und stimmlos, Wo es möglich und sinnvoll ist, folgt nach dem Stichwort die Angabe des Genus und eine kurze etymologische Erklärung. Erscheint eine kurze Begriffspartikel (z.B. Präfix) bei mehreren Stichwörtern, wird sie nicht im Artikel erklärt, sondern ist als "Popup" durch Klicken mit der linken Maustaste auf den blau dargestellten etymologischen Begriff aufrufbar. Auch wurden zur Vermeidung von häufigen Wiederholungen etymologischer Erklärungen Begriffe (meist bei zusammengesetzten Wörtern) sprachlich oft nicht erklärt, wenn die Erklärung bei Begriffen gleichen oder teilweise gleichen Wortstamms in benachbarter Stellung oder unter dem zweiten Wortbestandteil (meist an anderer Stelle im Lexikon) zu finden ist. Zum Beispiel wird beim Stichwort "Adenohypophyse" auf die etymologische Erklärung [*aden-, *adeno-] in der Randspalte verwiesen, während die etymologische Erklärung des Wortbestandteils "hypophyse" beim Stichwort "Hypophyse" zu finden ist. Bei biochemischen Fachbegriffen wurde in der Regel auf eine Angabe der Etymologie verzichtet. Ist ein Begriff von der flektierten Form eines Wortes abgeleitet, wird zur Verdeutlichung auch der Genitiv angegeben (Anseropoda [..., griech. pous, Genitiv podos = Fuß]). Steht hinter dem = -Zeichen in der eckigen Klammer keine Erklärung, ist der nach der Klammer folgende deutsche Begriff oder Name zugleich die Übersetzung (Armoracia w [latein., =], der PMeerrettich). Wissenschaftliche Pflanzen- und Tiernamen sowie Fachbegriffe, die bedeutsam für das Verständnis des betreffenden Artikels sind bzw. auf die besonders aufmerksam gemacht werden soll ("Blickfang"), sind im laufenden Text in der Regel durch kursiv hervorgehoben. Davon ausgenommen sind z.B. Namen, die als reine Verweisstichwörter auftreten, oder solche Fälle, in denen aus Gründen der Übersichtlichkeit auf eine konsequente Einhaltung der Regel der Kursivschreibung wissenschaftlicher Taxa verzichtet wurde. Abkürzungen wurden der besseren Lesbarkeit und Recherchierbarkeit der Texte wegen nur sparsam verwendet. Abkürzungen, die vielleicht nicht sofort verständlich sind, wurden in einem besonderen ? nachstehenden ? Verzeichnis zusammengestellt. Nicht aufgenommen wurden dabei jene Abkürzungen, die als eigenes Stichwort erscheinen (z.B. ATP = Adenosintriphosphat, DNA = Desoxyribonucleinsäure, auct. = auctorum, s.str = sensu stricto). Die Autorenkürzel der gezeichneten Artikel sind im Mitarbeiter-Verzeichnis notiert. Die zahlreichen Textverweisungen (links) sollen dem Benutzer helfen, schnell und bequem in dem Labyrinth der ca. 70 000 behandelten Fachbegriffe und der thematischen Verflechtungen zu navigieren, um beim Recherchieren eines Stichworts mit kurzer "Zugriffszeit" die gesamte Palette der im Lexikon enthaltenen, relevanten Informationen präsent zu haben. Bei nicht sofort verständlichen Fachausdrücken empfiehlt sich eine Stichwort- oder Volltextsuche auch dann, wenn nicht durch einen Link darauf verwiesen wird. Copyright 1999 Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg |
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